Bar at Buena Vista

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Mark Brady

Produzent

Mark Brady ist einer der führenden australischen Produzenten. Seine Leidenschaft gehört Live-Entertainment-Produktionen, die eine Brücke zwischen dem westlichen Publikum und fremden Kulturen schlagen.

Mit seinem Engagement promotet und produziert Mark, bereits in dritter Generation seiner Familie, Künstler weltweit. Schon in frühen Kindheitstagen atmete Mark die Luft des Showbusiness ein. Sein Großvater war Clubbesitzer im Berlin der goldenen Zwanzigerjahre, in dem das Cabaret seine Blütezeit erlebte, und führte dort einen der exklusivsten Cabaret-Nachtclubs seiner Zeit. Marks Vater, Tony Brady, gehört zu den anerkanntesten und erfahrensten Produzenten der Entertainmentbranche, sowohl weltweit wie auch in seinem Heimatland Australien.

Mark selbst hatte ursprünglich den Plan, Pilot zu werden, statt den gleichen Weg wie sein Vater und Großvater einzuschlagen. Erst nachdem es seiner Familie und Freunden gelungen war, ihm diese Idee auszureden, wendete er sich der Entertainment-Industrie zu. Kurz nach seinem Schulabschluss nahm er die Arbeit in der Bookingabteilung der Agentur seiner Familie auf. Dort erhielt er wertvolle Einsichten in die Branche. Nachts jedoch ließ er als versierter Pianist die Klaviersaiten erklingen. Mit Mitte zwanzig machte er seine Leidenschaft für das Klavier zum Hauptberuf und spielte in Wien, Berlin und verschiedenen Städten in der Alpenregion.

Nach seiner Rückkehr in die Heimat wendete Mark sich erneut der Unterhaltungs-branche zu. Diesmal mit dem Ziel, die Theater- und Show-Sparte des Familien-unternehmens weiter auszubauen. Zu seinen ersten Erfolgen in diesem Bereich zählt Gaelforce Dance, das er während der Ära von Riverdance und Lord of the Dance mitentwickelte. Dieser erste erfolgreiche Ausflug in den Produktionsbereich mündete in einer Tournee von Gaelforce Dance durch Australien, Neuseeland, die USA, Kanada, Österreich, Deutschland und die Schweiz. Während dieser Jahre traf Mark auch seine Frau Mejella. In den späten 90er Jahren lernte Mark in London Jon Lee kennen, der ihm eine kleine Show im West End zeigte: Lady Salsa. Die Show bestand zwar nur aus einer Band, acht Tänzern und einem Erzähler, ließ Mark jedoch nicht mehr los. Er tat sich mit Jon Lee und dem Regisseur Toby Gough zusammen, sie gestalteten die Show neu und führten Lady Salsa in Australien auf wo sie – ebenso wie auf einer Europatournee – zu einem großen Erfolg wurde.

Angespornt durch den großen Zuspruch des Publikums und inspiriert durch die berühmte Dokumentation »Buena Vista Social Club«, machte sich Mark zusammen mit Jon Lee und Toby Gough auf, um Buena Vista, das berühmte Viertel Havannas, zu erkunden, in dem die leidenschaftliche Musik und der Tanz, für die Kuba berühmt ist, zuhause sind. Gemeinsam mit drei lebenden Legenden des Buena Vista Social Club schufen sie die außergewöhnliche Show The Bar at Buena Vista, die dessen Geschichte durch Musik und Tanz erzählen. The Bar at Buena Vista ist seit acht Jahren erfolgreich auf Welttournee.

2003 ließ sich Mark auf einer gemeinsamen Reise mit Toby Gough nach Indien in den Bann der kulturellen Vielfalt dieses Landes ziehen. Bald danach begannen die beiden, das bislang erfolgreichste Stück der Familie Brady, Merchants of Bollywood, zu entwickeln. Die Show wurde bislang von über drei Millionen Besuchern weltweit besucht, gastierte für mehrere Spielzeiten im Londoner West End und erhielt ausgezeichnete Kritiken von Medien wie der New York Times und der Times aus London.

Parallel dazu produzierte Mark kleinere Shows wie Kings of Salsa und traditionelle folkloristische Shows wie Spirit of Ireland und Celtic Reign, die regional in Australien zu sehen waren.

2008 folgte Mark einer Einladung von Thomas Collien, zu den Bad Boys of Dance nach Zürich. Begeistert von deren Talent und Energie und schickte er die Truppe mit der dynamischen Show Rock the Ballet auf Tournee durch Australien, Neuseeland, Asien und Europa.

2010 griff Mark mit Jon Lee als Koproduzenten mit der Tanzsensation Ballet Revolución seine Liebe zur kubanischen Kultur wieder auf. Die Company probt unter der Leitung des australischen Choreografen Aaron Cash sowie des kubanischen Choreografen Roclan Gonzales Chavez.